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Instagram Features: Mosseri war gegen Langvideo – jetzt kommen 90 Minuten

Instagram Features: Mosseri war gegen Langvideo – jetzt kommen 90 Minuten

Instagram Features: Mosseri war gegen Langvideo – jetzt kommen 90 Minuten

Instagram kündigt mit „Features“ Videos bis 90 Minuten an, und Adam Mosseri war lange dagegen. Wir ordnen ein, was bekannt ist und was Marken in Österreich jetzt testen sollten.

Instagram kündigt mit „Features“ Videos bis 90 Minuten an, und Adam Mosseri war lange dagegen. Wir ordnen ein, was bekannt ist und was Marken in Österreich jetzt testen sollten.

Olivia Ulbing-Sommeregger

von Olivia Ulbing-Sommeregger

von Olivia Ulbing-Sommeregger

oha! ditial Mitarbeiterinnen, die sich über das neue Instagram Update unterhalten

Kurz & knapp

  • Instagram hat am 26. Oktober 2026 „Features“ angekündigt, ein Format für horizontale Videos mit bis zu 90 Minuten.

  • Getestet wird laut TechCrunch in Brasilien, ein kleiner US-Test ist angekündigt, für Österreich gibt es keinen Termin.

  • Reels bleibt, Langvideo kommt dazu, und „Clips as Reels“ macht Kurzschnipsel zum Trailer für das Original.

  • Eine Monetarisierung ist nicht bestätigt, YouTube-Partner:innen erhalten dagegen 55 % der Werbeeinnahmen.

  • Unser Rat: Reels weiterlaufen lassen, ein Langformat testen, Budget nicht vorschnell umschichten.

90 Min.

90 Min.

90 Min.

maximale Videolänge in Instagram Features (The National)

maximale Videolänge in Instagram Features (The National)

55 %

55 %

55 %

der Werbeeinnahmen erhalten YouTube-Partner:innen (TechCrunch)

der Werbeeinnahmen erhalten YouTube-Partner:innen (TechCrunch)

15,8 %

15,8 %

15,8 %

Anteil von YouTube an der US-TV-Nutzung im August 2026 (Nielsen)

Anteil von YouTube an der US-TV-Nutzung im August 2026 (Nielsen)

76 %

76 %

76 %

der 11- bis 17-Jährigen in Österreich nutzen YouTube, Instagram 64 % (Saferinternet.at 2026)

der 11- bis 17-Jährigen in Österreich nutzen YouTube, Instagram 64 % (Saferinternet.at 2026)

Instagram will nicht länger nur Kurzvideo sein. Am 26. Oktober 2026 hat Instagram mit „Features“ ein neues Format angekündigt, das horizontale Videos mit bis zu 90 Minuten Länge erlaubt und laut The National in den kommenden Wochen schrittweise ausgerollt werden soll. Der eigentliche Plot-Twist ist der Absender, denn Adam Mosseri sagt selbst, er sei lange gegen Langvideo auf Instagram gewesen. Heißt im Klartext, wer bisher nur auf Reels gesetzt hat, plant ab jetzt zweigleisig.

Stand: 28. Oktober 2026. Features ist ein Test, die Details ändern sich gerade. Wir aktualisieren den Beitrag, sobald Instagram weitere Länder bestätigt.

Was ist Instagram Features und wo läuft es schon?

Features ist ein neuer Bereich in Instagram, in dem Creator:innen horizontale Videos mit bis zu 90 Minuten hochladen können. Vorgestellt haben ihn Mosseri und Produkt-Vizepräsidentin Tessa Lyons laut 9to5Google in einem sechsminütigen Video. Getestet wird laut TechCrunch derzeit in Brasilien, ein kleiner Test in den USA ist angekündigt. Die Instagram-App fürs Fernsehen, die Features-Inhalte enthalten soll, gibt es laut The National inzwischen für Apple TV in den USA.

Dazu testet Instagram laut TechCrunch „Clips as Reels“. Creator:innen machen damit Reels aus ihren Langvideos, die auf das Original verlinken. Reels wird zum Trailer, Features zum Hauptfilm.

Einen Starttermin für Österreich oder die EU nennt keiner der Berichte, die wir gesichtet haben. Mosseri selbst bremst: „It’s early, and we’re testing and listening to feedback as we go.“

Warum dreht Instagram ausgerechnet jetzt bei?

Weil das Wohnzimmer der neue Bildschirm ist und dort YouTube gewinnt. Laut Nielsen lag YouTube im August 2026 bei einem Rekordanteil von 15,8 % der US-Fernsehnutzung (US-Daten, veröffentlicht am 22. Oktober 2026). Tessa Lyons begründet den Kurswechsel laut The National mit Daten des Instagram-Teams, die Interesse an längeren Videos zeigen, und mit der Arbeit an einer TV-Version von Reels, für die es „more than just short-form video“ brauche.

Dazu kommt das Geld. YouTube-Partner:innen bekommen laut TechCrunch 55 % der Werbeeinnahmen aus ihren Videos. Instagram bezahlt Creator:innen vor allem über Brand-Deals und ein kleines leistungsbasiertes Programm, bei dem Mosseri zugibt, „we spend more money than we make back by a long shot“. Unsere Lesart: Wer Creator:innen halten will, braucht ein Format, in dem sich Zeit lohnt.

„Reels bringt dir Reichweite, Langvideo bringt dir Vertrauen. Wer nur eines davon plant, verschenkt die Hälfte des Funnels.“
— Olivia Ulbing-Sommeregger, Founder oha! digital

Warum ist Langvideo auf Instagram bisher gescheitert?

Neu ist die Idee nicht. Instagram hat es schon einmal versucht, und zwar mit IGTV. Kevin Systrom stellte das Format laut Wikipedia am 20. Juni 2018 vor, zunächst als eigene App und ohne Querformat, das kam erst im Mai 2019. Die Bilanz fiel ernüchternd aus. Anfang 2020 hatten laut Sensor Tower höchstens 7 Millionen von mehr als einer Milliarde Instagram-Nutzer:innen die App geladen, und Instagram nahm den IGTV-Button wieder von der Startseite, wegen mangelnder Resonanz. Das berichtet TechCrunch. Im Oktober 2021 wurde IGTV im Hauptfeed als „Instagram Video“ aufgelöst, im März 2022 war die eigene App Geschichte.

Woran lag es? Aus den Berichten lassen sich drei Gründe herauslesen. Erstens war IGTV ein Ort, den man extra aufsuchen musste. Laut Later stand es „off to the side“, abseits von Reels und DMs, den Gewohnheiten, die auf Instagram wirklich zählen. Zweitens passte das Format nicht zur Gewohnheit: Wer lange Videos schaut, tut das horizontal auf YouTube oder am Fernseher, IGTV startete im Hochformat. Drittens zog Reels die Aufmerksamkeit ab, und dort schauten die Leute kurz. Den zweiten und dritten Punkt ordnen wir ein, belegt sind sie durch die Berichte nicht ausdrücklich.

Was soll diesmal anders sein?

Der wichtigste Unterschied: Features steht nicht mehr daneben, sondern hängt an Reels. Laut TechCrunch können Creator:innen mit „Clips as Reels“ aus ihren Langvideos Reels machen, die auf das ganze Video verlinken. Das Format ist horizontal und bis zu 90 Minuten lang, es lebt in der Haupt-App, und Nutzer:innen können Videos zum Anschauen an die Instagram-TV-App schicken. Die gibt es laut Later bereits auf Fire TV, Google TV und Samsung-Fernsehern, jetzt auch auf Apple TV. Damit sollen Zuschauer:innen auf Instagram bleiben, statt für den Hauptfilm zu YouTube, in einen Podcast oder auf Substack abzuwandern.

Auch die Haltung hat sich geändert. Mosseri sagt laut TechCrunch, er sei lange gegen Langvideo gewesen, weil kurze Inhalte mehr Shares und DMs bringen. Tessa Lyons habe ihn zum erneuten Versuch überzeugt. Das ist weniger ein Frontalangriff auf YouTube als der Versuch, Reels zum Einstieg in längere Inhalte zu machen.

Ungeklärt bleibt das Geld. Instagram nennt kein Umsatzmodell für Features, Meta sagt laut TechCrunch, dafür sei es „too early“. Und noch ist alles ein Test, in Brasilien und in einer kleinen US-Gruppe. Heißt im Klartext: Die Voraussetzungen sind besser als bei IGTV, ob es diesmal funktioniert, zeigt erst die Nutzung.

Instagram will nicht länger nur Kurzvideo sein. Am 26. Oktober 2026 hat Instagram mit „Features“ ein neues Format angekündigt, das horizontale Videos mit bis zu 90 Minuten Länge erlaubt und laut The National in den kommenden Wochen schrittweise ausgerollt werden soll. Der eigentliche Plot-Twist ist der Absender, denn Adam Mosseri sagt selbst, er sei lange gegen Langvideo auf Instagram gewesen. Heißt im Klartext, wer bisher nur auf Reels gesetzt hat, plant ab jetzt zweigleisig.

Stand: 28. Oktober 2026. Features ist ein Test, die Details ändern sich gerade. Wir aktualisieren den Beitrag, sobald Instagram weitere Länder bestätigt.

Was ist Instagram Features und wo läuft es schon?

Features ist ein neuer Bereich in Instagram, in dem Creator:innen horizontale Videos mit bis zu 90 Minuten hochladen können. Vorgestellt haben ihn Mosseri und Produkt-Vizepräsidentin Tessa Lyons laut 9to5Google in einem sechsminütigen Video. Getestet wird laut TechCrunch derzeit in Brasilien, ein kleiner Test in den USA ist angekündigt. Die Instagram-App fürs Fernsehen, die Features-Inhalte enthalten soll, gibt es laut The National inzwischen für Apple TV in den USA.

Dazu testet Instagram laut TechCrunch „Clips as Reels“. Creator:innen machen damit Reels aus ihren Langvideos, die auf das Original verlinken. Reels wird zum Trailer, Features zum Hauptfilm.

Einen Starttermin für Österreich oder die EU nennt keiner der Berichte, die wir gesichtet haben. Mosseri selbst bremst: „It’s early, and we’re testing and listening to feedback as we go.“

Warum dreht Instagram ausgerechnet jetzt bei?

Weil das Wohnzimmer der neue Bildschirm ist und dort YouTube gewinnt. Laut Nielsen lag YouTube im August 2026 bei einem Rekordanteil von 15,8 % der US-Fernsehnutzung (US-Daten, veröffentlicht am 22. Oktober 2026). Tessa Lyons begründet den Kurswechsel laut The National mit Daten des Instagram-Teams, die Interesse an längeren Videos zeigen, und mit der Arbeit an einer TV-Version von Reels, für die es „more than just short-form video“ brauche.

Dazu kommt das Geld. YouTube-Partner:innen bekommen laut TechCrunch 55 % der Werbeeinnahmen aus ihren Videos. Instagram bezahlt Creator:innen vor allem über Brand-Deals und ein kleines leistungsbasiertes Programm, bei dem Mosseri zugibt, „we spend more money than we make back by a long shot“. Unsere Lesart: Wer Creator:innen halten will, braucht ein Format, in dem sich Zeit lohnt.

„Reels bringt dir Reichweite, Langvideo bringt dir Vertrauen. Wer nur eines davon plant, verschenkt die Hälfte des Funnels.“
— Olivia Ulbing-Sommeregger, Founder oha! digital

Warum ist Langvideo auf Instagram bisher gescheitert?

Neu ist die Idee nicht. Instagram hat es schon einmal versucht, und zwar mit IGTV. Kevin Systrom stellte das Format laut Wikipedia am 20. Juni 2018 vor, zunächst als eigene App und ohne Querformat, das kam erst im Mai 2019. Die Bilanz fiel ernüchternd aus. Anfang 2020 hatten laut Sensor Tower höchstens 7 Millionen von mehr als einer Milliarde Instagram-Nutzer:innen die App geladen, und Instagram nahm den IGTV-Button wieder von der Startseite, wegen mangelnder Resonanz. Das berichtet TechCrunch. Im Oktober 2021 wurde IGTV im Hauptfeed als „Instagram Video“ aufgelöst, im März 2022 war die eigene App Geschichte.

Woran lag es? Aus den Berichten lassen sich drei Gründe herauslesen. Erstens war IGTV ein Ort, den man extra aufsuchen musste. Laut Later stand es „off to the side“, abseits von Reels und DMs, den Gewohnheiten, die auf Instagram wirklich zählen. Zweitens passte das Format nicht zur Gewohnheit: Wer lange Videos schaut, tut das horizontal auf YouTube oder am Fernseher, IGTV startete im Hochformat. Drittens zog Reels die Aufmerksamkeit ab, und dort schauten die Leute kurz. Den zweiten und dritten Punkt ordnen wir ein, belegt sind sie durch die Berichte nicht ausdrücklich.

Was soll diesmal anders sein?

Der wichtigste Unterschied: Features steht nicht mehr daneben, sondern hängt an Reels. Laut TechCrunch können Creator:innen mit „Clips as Reels“ aus ihren Langvideos Reels machen, die auf das ganze Video verlinken. Das Format ist horizontal und bis zu 90 Minuten lang, es lebt in der Haupt-App, und Nutzer:innen können Videos zum Anschauen an die Instagram-TV-App schicken. Die gibt es laut Later bereits auf Fire TV, Google TV und Samsung-Fernsehern, jetzt auch auf Apple TV. Damit sollen Zuschauer:innen auf Instagram bleiben, statt für den Hauptfilm zu YouTube, in einen Podcast oder auf Substack abzuwandern.

Auch die Haltung hat sich geändert. Mosseri sagt laut TechCrunch, er sei lange gegen Langvideo gewesen, weil kurze Inhalte mehr Shares und DMs bringen. Tessa Lyons habe ihn zum erneuten Versuch überzeugt. Das ist weniger ein Frontalangriff auf YouTube als der Versuch, Reels zum Einstieg in längere Inhalte zu machen.

Ungeklärt bleibt das Geld. Instagram nennt kein Umsatzmodell für Features, Meta sagt laut TechCrunch, dafür sei es „too early“. Und noch ist alles ein Test, in Brasilien und in einer kleinen US-Gruppe. Heißt im Klartext: Die Voraussetzungen sind besser als bei IGTV, ob es diesmal funktioniert, zeigt erst die Nutzung.

✓ Do’s

  • Reels als Trailer denken
    Plane zu jedem Langvideo drei bis fünf Schnipsel, die aufs Original verlinken. Genau dieses Prinzip testet Instagram mit „Clips as Reels“.

  • Ein Langformat pro Monat testen
    Webinar, Produktdemo, Kundengespräch oder Making-of reichen. Wenn Features bei dir startet, hast du Material statt Panik.

  • YouTube mitdenken
    Langvideos, die heute auf YouTube laufen, sind morgen dein Features-Archiv.

✕ Don’ts

  • Reels stoppen
    Lyons sagt laut TechCrunch: „Reels is still going to be a core part of Instagram.“

  • Auf Ausschüttungen hoffen
    Meta hält ein langfristiges Monetarisierungsmodell laut TechCrunch für verfrüht. Plane mit Brand-Deals und Leads.

  • Das Budget vorschnell umschichten
    Es läuft ein Test in Brasilien, ein US-Test ist angekündigt, Österreich ist nicht genannt.

Was heißt das für Österreich?

Die Ausgangslage ist nüchtern. Laut dem Jugend-Internet-Monitor 2026 von Saferinternet.at (4. März 2026) nutzen 76 % der 11- bis 17-Jährigen in Österreich YouTube, bei Instagram sind es 64 % nach 73 % im Vorjahr. Instagram erreicht in Österreich laut DataReportal per Meta-Werbetools 3,35 Mio. Menschen (36,8 % der Bevölkerung, Stand Ende 2025), die Reichweite blieb im Jahresvergleich unverändert. Das sind Werbereichweiten und keine monatlich aktiven Nutzer:innen, die Richtung stimmt aber.

Wir lesen das so, dass wer in Österreich Langvideo ernst nimmt, auf YouTube heute schon besser aufgehoben ist. Features wird die Ergänzung, nicht der Ersatz. Und wer dort gefunden werden will, denkt an Social Search und sauber betitelte, untertitelte Videos.

Bringt Langvideo auf Instagram überhaupt Geld?

Aktuell nicht direkt. Meta sagt laut TechCrunch, für ein langfristiges Monetarisierungsmodell sei es zu früh, man prüfe Verdienstmöglichkeiten über Marken, Fans und Instagram selbst, inklusive leistungsbasierter Anreize. Werbung in Langvideos wird als Möglichkeit genannt, bestätigt ist sie nicht. Für Marken ist das keine schlechte Nachricht, denn der Hebel liegt ohnehin nicht in Ausschüttungen, sondern in Vertrauen. Wer sich 20 Minuten Zeit für dich nimmt, ist dem Kauf näher als nach einem Reel. Das ist unsere These und kein Studienergebnis.

Wie gehst du als KMU und als große Marke vor?

KMU

Große Unternehmen

Format

Ein Langformat, das Expertise zeigt, etwa Erklärvideo oder Kundengespräch

Serienformat mit mehreren Episoden und Reels als Trailer

Produktion

Smartphone, Webinar-Mitschnitt, Interview

Studioqualität, Creator-Kooperationen, feste Formatreihe

Kanal

YouTube zuerst, Instagram als Verlängerung

YouTube, Instagram und TV-Apps parallel

Messung

Watchtime, Anfragen, Leads

Watchtime, Markenlift, Share of Voice

Das raten wir bei oha! gerade Kundinnen und Kunden. Erst ein Format testen, dann skalieren, und Social-Media-Management sowie Content & Creative aus einem Guss denken, damit Reels und Langvideo nicht in zwei Silos landen.

Heute

Content-Inventur

Welche Langformate gibt es schon? Webinare, Messe-Talks, Produktvideos und Interviews sind dein Features-Rohmaterial.

Diese Woche

Ein Thema, ein Langvideo

Wähle ein Kernthema deiner Marke, produziere ein Video mit zehn bis zwanzig Minuten und veröffentliche es auf YouTube. Schneide drei Schnipsel als Reels.

Diesen Monat

Auswerten

Prüfe Watchtime, Abbruchstellen und Anfragen. Diese Werte zeigen dir, ob dein Thema ein Langformat trägt.

Dieses Quartal

Plattform-Entscheidung

Startet Features in deinem Markt, plane einen Pilot mit deinem stärksten Langvideo. Bis dahin baust du dein Archiv auf YouTube auf.

Was ist unser Take zu Instagram Features?

Features ist weniger ein neues Format als ein Kurswechsel. Wer nur Reels produziert, mietet Aufmerksamkeit für Sekunden, wer Langvideo baut, besitzt sie für Minuten. Instagram holt gerade nach, was YouTube seit Jahren zeigt, und für dich heißt das, beides zu können.

Sicher ist das alles noch nicht, solange Instagram nur testet. Darum gilt: Reels bleiben, Langformat vorbereiten, Budget nicht umschichten.

Transparenz, weil sie dazugehört: Wir verkaufen Social-Media-Betreuung und Content-Produktion und haben damit ein Interesse daran, dass du mehr Content brauchst. Unser Rat bleibt trotzdem nüchtern, erst testen, dann skalieren.

Lass uns reden

Reels und Langvideo aus einem Guss?

Wir bauen mit dir eine Content-Strategie, die Kurzformat, Langformat und Plattformen zusammendenkt.

Wir bauen mit dir eine Content-Strategie, die Kurzformat, Langformat und Plattformen zusammendenkt.

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Häufige Fragen

Häufige Fragen zu Instagram Features

Was ist Instagram Features?

Features ist ein neuer Bereich in Instagram für horizontale Langvideos mit bis zu 90 Minuten. Instagram hat ihn am 26. Oktober 2026 angekündigt, er befindet sich im Test.

Wie lang dürfen Videos in Instagram Features sein?

Laut Berichten von TechCrunch und The National bis zu 90 Minuten, im Querformat.

Ist Instagram Features in Österreich verfügbar?

Bisher nicht bestätigt. Getestet wird laut TechCrunch in Brasilien, ein kleiner Test in den USA ist angekündigt. Für Österreich oder die EU nennen die gesichteten Berichte keinen Termin.

Ersetzt Features die Reels?

Nein. Tessa Lyons sagt laut TechCrunch, Reels bleibe ein Kernstück von Instagram. Features ergänzt Reels, und mit „Clips as Reels“ werden aus Langvideos Reels, die auf das Original verlinken.

Kann ich mit Instagram Features Geld verdienen?

Ein festes Modell gibt es nicht. Meta sagt laut TechCrunch, es sei zu früh für ein langfristiges Monetarisierungsmodell, geprüft werden Marken, Fans und leistungsbasierte Anreize. YouTube zahlt Partner:innen dagegen 55 % der Werbeeinnahmen.

Sollte meine Marke jetzt Langvideos produzieren?

Ja, als Test. Beginne mit einem Thema, veröffentliche es auf YouTube und schneide Reels als Trailer. Budget umschichten solltest du erst, wenn Features in deinem Markt startet.

Quellen

Olivia Ulbing-Sommeregger

Geschrieben von

Olivia Ulbing-Sommeregger

Olivia Ulbing-Sommeregger

Founder & CEO, oha! digital

Olivia Ulbing-Sommeregger ist Gründerin und Geschäftsführerin von oha! digital, einer Agentur für Social Media, Performance Marketing und KI mit Sitz in Salzburg. Seit 2018 begleitet sie Unternehmen im DACH-Raum – vom KMU bis zu Marken wie Bankhaus Spängler und Miele Professional – bei Strategie, Content und Werbung auf Meta, TikTok, LinkedIn und Google. Sie ist Co-Autorin des Rheinwerk-Fachbuchs „Follow me! Erfolgreiches Social Media Marketing“ (7. Auflage 2025) und hat den WIFI-Diplomlehrgang für CSR, ESG und Nachhaltigkeitsmanagement abgeschlossen. Ihr Anspruch: Klartext statt Agentur-Bla.

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